Die Elf des 11. BuLi-Spieltages

Was war denn das für ein verrücktes Spiel am Samstag-Abend? Hoffentlich hat deine Wohnung, die Kneipe oder das Vereinsheim keine weitere Schäden genommen angesichts eines Spektakels zwischen Lust, Frust, Freude und Fluchen, Lachen, Weinen. Lange ist es hier, dass es in einem German Clásico derart auf und ab ging. Natürlich haben sich auch zwei spielentscheidende Personen ins Team der Woche verirrt – vorneweg die beiden Doppeltorschützen Reus und Lewandowski. Insgesamt ist die Top-Elf von Akteuren verschiedenster Vereine gespickt, was für die wiedergewonnene Attraktivität der Bundesliga spricht.

Neben den Kanonieren aus München und Dortmund darf natürlich auch diesen Spieltag kein Frankfurter aus dem Trio Infernale Haller/Jovic/Rebic fehlen. Diesmal ist es wieder einmal Luka Jovic, der sich mit zwei Hütten gegen Schalke in die Elf der Woche ballerte.

Zudem erweisen uns drei Akteure eines Klubs die Ehre, der von vielen schon als Absteiger Nr. 1 abgeschrieben wurde – der VfB Stuttgart hat gerade rechtzeitig zur Länderspielpause den Stimmungsumschwung geschafft und mit einem 2:0-Sieg in Nürnberg den ersten Sieg unter Neu-Trainer Weinzierl eingefahren. Basis dieses Erfolgs war diesmal die Defensive um Keeper Zieler und Abwehrchef Baumgartl, der auch vorne traf. Erik Thommy entschied mit seinem Treffer in der Schlussphase die Partie.

Wo wir gerade beim Thema Torschützen sind – einer hatte am Samstag einen ungeheuren Torhunger, der nur durch drei Treffer gestillt werden konnte. Allasane Pléa begeistert aktuell nicht nur die M’gladbach-Fans, sondern die gesamte Liga. Stolze 23 Mio. blätterte die Borussia im Sommer für ihren Rekordeinkauf hin. Auf dem ersten Blick viel Geld, das sich aber bisher bis hin zum kleinsten Cent voll rentiert hat.

In Pléa hat Gladbach einen Vollblutstürmer gewonnen, der Körperlichkeit, Athletik, technische Finesse und Abschlussstärke vereint. Und dies sowohl als Zentrumstürmer als auch über die außen kommend gleichermaßen abrufen kann. 8 Saisontreffer belegen dies eindrucksvoll. Unsere Prognose: der Titel zum MVP des 11. Spieltags wird nicht die letzte Ehrung dieser Art gewesen sein.

Kommen wir zu guter Letzt zum Transfertipp der Woche. Dieser kommt dieser Tage aus Leipzig und sollte Scouts aller Manager-Spiele durchaus bekannt sein. Jedoch konnte er bislang nie konstant performen, wurde immer wieder von Verletzungen gehandycapt und musste sich oft hinter Neuerwerb Mukiele  anstellen. Doch bereits am letzten WE und im EL-Spiel bei Celtic bot Lukas Klostermann seinem Coach Ralf Rangnick gute Argumente für eine Startelfnominierung. Rangnick folgte diesen Ratschlägen und wurde von seinem Schützling nicht enttäuscht. Mit unbändigem Offensivdrang initiierte Klostermann mehrere Chancen und hatte am Ende der Partie gegen Leverkusen ein Tor und ein Assist auf dem Konto stehen. Nicht schlecht für einen Außenverteidiger. Und umso besser für alle Manager, die nach einem günstigem Verteidiger mit Entwicklungspotenzial suchen. Noch ist Klostermann für läppische 2,4 Mio. zu haben. Noch…

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