Die Elf des 13. BuLi-Spieltages

Ein nicht gerade vor Toren strotzender, dafür aber extrem spannender 13. Bundesliga-Spieltag liegt hinter uns. Der BVB marschiert weiterhin souverän ungeschlagen vorne weg, die Eintracht geht nach 11 Spielen ohne Niederlage mal wieder als Verlierer vom Platz und die Bayern haben ihr Siegergen nicht vollkommen verloren. Zudem gab es ein Montagabendspiel zwischen Nürnberg und Leverkusen, das zunächst aufgrund eines Fanboykotts der Heimanhänger eine eher gedämpfte Stimmung erlebte und danach mehr einer Wasserschlacht als einem gepflegten Kick unter regulären Bedingungen glich.

Aufgrund der wenigen Buden an diesem Wochenende ist es kaum verwunderlich, dass die Akteure aus unserem Team der Woche beinahe die Hälfte aller Tore (8 von 18 Treffern) erzielt haben. Allen voran Serge Gnabry und Timo Werner netzten beide doppelt und bescherten ihren Klubs immens wichtige Siege. Zum Neuzugang der Bayern später noch etwas mehr. RB Leipzig konnte indes im Topspiel gegen M’gladbach Boden gutmachen und ist nun bis auf einen Punkt an den Zweitplatzierten Fohlen dran. Dank einem starken Daniel Ginczek (1 Tor & 1 Assist) feierten die Wölfe gegen Eintracht Frankfurt den zweiten Sieg in Folge gegen ein Team aus den Top 5.

Die Dortmunder sind (gemeinsam mit Union Berlin!!!) das einzige Team im deutschen Profifußball, das bislang noch keine Pleite kassiert hat. Das mag unter anderem auch am spanischen Superstürmer mit der eingebauten Torgarantie Paco Alcácer liegen. Der Sommerneuzugang vom FC Barcelona wurde von Trainer Lucien Favre in der 70. Spielminute aufs Feld geschickt und 21 Minuten später landete der Ball zum Endstand von 2:0 schon wieder im gegnerischen Gehäuse. Flankiert wird er von seinen beiden Teamkollegen Axel Witsel und Abdou Diallo. „Air Jordan“ Jordan Torunarigha eigentlich als Abwehrspezialist bekannt, glänzte dieses Mal als Goalgetter und Vorlagengeber in einem. Defensivkollege Georg Margreitter sicherte dem Club einen Punkt in der „Wasserschlacht von Nürnberg“.

Unser Spieler des Spieltags feierte seinen Doppelpack, der am Ende den 1:2-Auswärtssieg bei mutlosen Bremern bedeutete, eher sehr verhalten. Aber nicht aus Protest gegen Trainer Niko Kovac oder weil ihm die Lust aufs Jubeln vergangen war, sondern vielmehr aus Respekt und Dankbarkeit. Die Hanseaten holten Serge Gnabry in der Saison 2016/17 an die Weser und machten aus ihm in kürzester Zeit einen gestandenen Bundesliga-Profi.

In der Zwischenzeit ist er sogar zum deutschen Nationalspieler gereift. Beim Rekordmeister aus München gilt er als großer Hoffnungsträger, der in die Fußstapfen des Duos „Robbery“ (Arjen Robben & Franck Ribéry) treten soll. In den letzten Wochen lässt der 23-Jährige bereits seine außergewöhnliche Klasse aufblitzen und zeigt welches Potential noch in ihm schlummert. Wir sagen Glückwunsch und drücken dir auch weiterhin die Daumen Serge!

Folge uns auf Social Media!

Schreibe einen Kommentar

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial
Instagram
Facebook