Die Elf des 18. BuLi-Spieltags

Alles beim Alten lautet unser Fazit zum 18. Bundesliga-Spieltag – kommt dir das aus deiner Manager-Liga bekannt vor? 😉 Ganz egal, ob du an der Spitze thronst, zu den ärgsten Verfolgern gehörst oder gerade aus dem Tabellenkeller kletterst, der erste Spieltag nach der Winterpause sollte dir Lust auf die Restsaison bereitet haben. Auch wenn zumindest im Bundesliga-Tableau sich nichts grundlegend geändert hat – alles beim Alten eben an der Tabellenspitze wie auch in der Abstiegszone.

Daran konnten weder Hoffenheim noch Leipzig etwas ändern, sie vermochten nicht die beiden Primi der Liga – Bayern und Dortmund – zu stoppen. Und auch Leverkusen unter Neu-Trainer Bosz konnte den Tabellendritten Gladbach keinen entscheidenden Schaden zufügen. Garant für den Gladbacher Auswärtssieg war wieder einmal ihr herausragender Keeper Yann Sommer, der mit mehreren Paraden glänzte. Gleichzeitig bestätigte er die guten Auftritte als bester Torwart der Hinrunde.

Erstaunlich auffällig sind diesmal die vielen Matchwinner im Aufgebot. Da wären neben Sommer in Goretzka, Witsel, Rebic, Duda, Rashica und Rahman sechs weitere Vertreter dieser Spezies zu nennen. Da auch Siegtore keine gesonderte Bewertung bekommen als jeder andere Treffer, lässt dies den Schluss zu, dass die genannten Akteure generell überdurchschnittliche Leistung zeigten. Gerade die drei Letztgenannten konnten sich erfolgreich nach einem schwachen Hinrunden-Ausklang zurückmelden.

Den Beweis, dass man es als Verteidiger trotz dreier Gegentore plus Niederlage trotzdem in die Elf der Woche schaffen kann, erbrachten Stuttgarts Oliver Kempf und Hoffenheims Nico Schulz. Sicherlich profitieren beiden von ihrem Tor-Bonus von drei Punkten, sind dennoch in ihren Defensivreihen unverzichtbar. Kempf als cleverer Zweikämpfer, Stabilisator und Organisator, Schulz als nach unermüdlicher Offensivmotor.

Den Sprung auf den höchsten Thron schaffte derweil ein deutscher Nationalspieler. Leon Goretzka setzt seinen Aufstieg beim FC Bayern fort  – mit der zwischenzeitlichen Krönung zum MVP am 18. Spieltag. Nachdem er sich ab Herbst in der Start11 der Münchner festspielte, zeigt er nun eine so oft im Bayern-Mittelfeld vermisste Qualität – Torgefahr.

Den ersten Treffer erzielte er gedankenschnell im Nachsetzen an einen abgewehrten Schuss, den zweiten nach einem unnachahmlichen Spurt über das halbe Feld per Grätschschritt. Nicht unbedingt ästhetisch wertvoll, aber unheimlich effektiv. Goretzka verkörpert die Bayern-Zukunft. Und ein Stück weit schon die Gegenwart.

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