Die Elf des 21. BuLi-Spieltags

Was für ein Spektakel am 21. Spieltag! Während die Partien vom Freitag und Sonntag mit den Kantersiegen von Leverkusen, Bremen und Düsseldorf eher unter die Kategorie „Schützenfest“ fielen, hatte der Samstag alles zu bieten was das Fußballherz höher schlagen lässt. Angefangen bei knackigen Zweikämpfen und tollen Großchancen bis hin zu vielen Toren sowie heiß umkämpften Partien bis in die Schlusssekunden. So lieben wir den Fußball und vor allem die Bundesliga-Konferenz. Die hatte es dieses Mal nämlich ganz besonders in sich. Sowohl Hoffenheim im Duell mit dem BVB als auch die Freiburger in ihrem Heimspiel gegen die Wölfe erzielten beide den späten Ausgleich (87. Spielminute).

Besonders beim Tabellenführer aus Dortmund dürfte der Schock über den unnötigen Punktverlust auch heute noch sehr tief sitzen. Gab die Borussia doch leichtfertig eine sichere 3:0-Führung noch aus der Hand und verhalfen dem Verfolger aus München den Rückstand auf fünf Zähler schrumpfen zu lassen. Drei Spieler der Schwarz-Gelben haben trotz des bitteren Endes doch noch etwas Grund zur Freude: Raphaël Guerreiro, Mario Götze & Jadon Sancho haben sich mit ihren persönlichen Leistungen einen Platz im Team der Woche erkämpft.

In Hannover atmete man dank Doppeltorschütze Nicolai Müller und dem Sieg über den ebenfalls abstiegsbedrohten Club aus Nürnberg erst einmal auf und übereichte ihnen gleichzeitig die ungeliebte „Rote Laterne“. Auch in Bremen trug der Erfolg einen Namen: Milot Rashica! Der 22-järhige musste zwar nach 36 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden, hatte bis dahin aber mit den Treffern zum 1:0 und 3:0 seinen Arbeitsnachweis bereits erbracht und steht somit zurecht ebenfalls neben Robert Lewandowski im Sturm unserer Top 11.

Ein weiteres dickes Ausrufezeichen hat bereits am Freitagabend Bayer 04 Leverkusen gesetzt. Eine Woche nach dem großartigen Sieg gegen die Bayern, glanzte die Werkself zum zweiten Mal hintereinander und ließ Mainz 05 nicht den Hauch einer Chance. Der eigentlich für die linke Abwehrseite zuständige Wendell eröffnete bereits in der 5. Spielminute den munteren Torreigen. Ein weiterer Akteur stach an diesem Abend allerdings besonders hevor und diesem wollen wir uns nun etwas näher widmen.

 

Das Team von Neu-Coach Peter Bosz scheint die offensive, aber nicht ganz fehlerunanffällige Spielphilosophie des Niederländers nun endgültig verstanden zu haben und umsetzen zu können. Die Profiteure dabei sind in aller erster Linie die Offensivspieler. Auch unser MVP blüht unter dem neuen Trainer so richtig auf und zeigt sein wahres Potential, dass ihn auch für Nationaltrainer Jogi Löw wieder interessant machen dürfte.

Julian Brandt steuerte vier direkte Torbeteiligungen (zwei Tore, zwei Assists) bei und war stets in der Nähe wenn es gefährlich wurde. Die Nummer 10 von Bayer legte sowohl für Teamkollege Havertz (1:2) als auch Bellarabi (1:4) auf und erzielte anschließend nach feinem Doppelpass mit Kevin Volland das 1:3. Was einmal klappt, klappt auch ein zweites Mal. Gleiche Protagonisten, gleiches Ergebnis: 1:5 und der Schlusspunkt einer spektakulären Partie.

 

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