Die Elf des 33. BuLi-Spieltags

Wer will, wer will, wer hat noch nicht? Die Bundesliga-Elite hat Punkte zu verschenken! Obwohl im Kampf um den Titel oder auch die Europa-Plätze noch vieles offen ist, lassen die besten Bewerber reihenweise Zähler liegen. So schafften es insgesamt nur vier Spieler aus den Top6-Teams in unser Team der Woche. Dagegen ergatterten vor allem die Kellerkinder der Bundesliga mit überraschenden Leistungen einige der wertvollen Platzierungen, u.a. Hannover 96 ist dreimal vertreten. Bei dem 3:0-Heimsieg über Freiburg konnten sich sowohl Defensive als auch Offensive beweisen. Albornoz und Anton hielten nicht nur den Kasten hinten sauber, Letzterer traf sogar selbst per Kopf. Der eingewechselte Walace schafft es ebenfalls mit seinem sehenswerten Distanztor in die Auswahl. Seine Ausstiegsklausel im Vertrag i.H. von satten 33 Mio. ließe sich mit regelmäßigen Aktionen wie dieser erklären.

Für weitere Überraschungen sorgten Mainz 05 und VfB Stuttgart. Die Mainzer gewannen überraschend gegen den Europa League-Halbfinalisten Eintracht Frankfurt mit 2:0. Dabei traf der überragende Ujah doppelt und schnürte sogar beinahe den Dreierpack. Mit einer überzeugenden Leistung gegen Wolfsburg belohnte sich die Stuttgarter Offensiv-Abteilung aus Donis und Didavi ebenfalls mit einem Platz im Team der Woche.

Und Verschwörungstheoretiker aufgepasst: So langsam muss man sich die Frage stellen, ob der FC Bayern diese Saison maßgeblich an den Fernseh-Geldern beteiligt wird, so spannend wie sie es im diesjährigen Titelkampf machen. Zwar stand mit RB Leipzig ein Gegner auf dem Feld, der auch kicken kann, jedoch muss man eben auch solche Spiele gewinnen, wenn man Meister sein will. Demnach konnten sich beim 0:0 nur die Defensivmänner auszeichnen. Leipziger Schlussmann Gulácsi zeichnete sich mit einer Hand voll überragender Paraden aus und Süle hielt den Laden bei den Bayern hinten gegen Werner & co. dicht. 

Damit das mit den Einschalt-Quoten aufgeht, musste aber auch der BVB gewinnen. In einem stark umkämpften Spiel gegen Düsseldorf setzten sich die Hausherren mit einem knappen 3:2 durch. Dabei glänzten vor allem die beiden Mittelfeld Akteure Delaney und Götze. Gerade Letzterer ist die personifizierte Wiederauferstehung der Saison und traf dabei mit beeindruckender Technik zum entscheidenden 3:2. 

Eine ganz knappe Kiste gab es noch bei der Hertha. In Augsburg sorgte vor allem unser MVP diese Woche für den Unterschied getreu dem Motto:. Alter schützt vor Toren nicht! Bei der kriselnden Hertha wurde zuletzt nach Spielern mit Verantwortung gesucht. Einer, der das am Samstag beherzigte, war Salomon Kalou

In mehreren Aktionen ließ der Altmeister aufblitzen, warum er einst mit Chelsea Champions League-Sieger 2012 wurde. Für die internationale Spitzenklasse reicht es nun mit 33 Lenzen nicht mehr ganz, für gelegentliche Galaauftritte in der Bundesliga schon. Bis 2020 kann Hertha noch auf seine Erfahrung bauen, als kleines Dankeschön gibt’s die MVP-Medaille.

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