Die Elf des 34. BuLi-Spieltags

Von wegen lauer Sommerkick! Lediglich bei Schalke gegen Stuttgart merkte man, dass für die beiden Kellerkinder die Luft raus war. Bei quasi allen anderen Spielen ging die Post ab, sodass dank einiger überraschender Ergebnisse sowohl Träume wahr wurden als auch sicher geglaubte Erfolge ausblieben. 

Gemäß den Statistiken fallen am letzten Spieltag im Schnitt sechs Tore mehr. Einige Vertreter der Bundesliga haben diese Statistik für bare Münze genommen, sodass in gleich fünf Begegnungen mindestens sechs Tore geschossen wurden. Eine hohe Torzahl bedeutet auch hohe Ratings, folglich ein Hauen und Stechen um die Plätze im Team der Woche. Am prominentesten sind diese Woche die frisch gebackenen Meister vertreten. Nach einem überzeugenden 5:1 Sieg gegen Europa-Schreck Frankfurt schaffte es vor allem Bayerns linke Flanke aus Alaba und Coman mit jeweils einem Tor und Assist ins Team, Dauerbrenner Kimmich gelang durch seine Vorlage der Sprung ebenfalls.

Auch wenn es nicht für die Meisterschaft reichte, verabschiedete sich der BVB mit einer Top-Leistung gegen Gladbach. Einer der herausragenden Akteure der Dortmunder-Spielzeit schaffte es auch am letzten Spieltag in die Top11. Youngster Jadon Sancho zeigte erneut, warum auf seinem Preisschild ein dreistelliger Millionen-Betrag steht und läutete mit seinem Tor kurz vor der Pause den BVB-Sieg ein.

Vom Titelkampf in den keller: Schalkes Schlussmann Alex Nübel hielt erneut den Kasten blitzeblank und krönt seine starke Saisonleistung mit nur einem Gegentor in den letzten drei Spielen. Damit war der Schalker wohl maßgeblich am königsblauen Klassenerhalt beteiligt. In Freiburg schickte man den Tabellenletzten Nürnberg mit einem Gruß zurück in die zweite Spielklasse zurück und platzierte mit Grifo & Petersen gleich zwei Torschützen vom Wochenende in der Top 11. Allein Grifo steuerte in der Rückrunde zehn Scorerpunkte zum Ligaverbleib bei, nicht ganz so erfolgreich war diese Serie Petersen unterwegs (letzte Saison noch 2. bester Torjäger der Liga), konnte aber sein Torekonto aufgrund des Doppelpacks immerhin auf zehn Buden aufstocken. 

Generell auffällig diesen Spieltag: Bei solchen Ergebnissen schafft man es wohl erst ab drei Scorerpunkten in die Offensive unserer Top11. Wenig verwunderlich, dass die beiden Hattrick-Schützen Alario und Weghorst ganz vorn mit dabei sind. Während der Spielverlauf der 1:5-Klatsche stellvertretend für Herthas Rückrunde steht, kann man das Gleiche von Leverkusen behaupten. Die Werkself zeigte sich jüngst bereits beim 6:1 gegen Frankfurt in Torlaune und schien auch gegen Hertha spielfreudig, in Sachen Champions League nichts anbrennen zu lassen.

Und schon wieder trifft Wolfsburgs Lieblings-Holländer per Hattrick. Das zweite Mal gelingt Wout Weghorst damit ein Dreierpack diese Saison und falls das noch nicht Grund genug ist, einen MVP-Titel abzustauben, legt er sogar noch ein Assist nach.

Mit dem 8:1 verabschieden sich die Wölfe nicht nur fulminant in die Sommerpause, sondern feiern außerdem den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte. Doch die Feierlichkeiten hören beim Blick auf die Tabelle nicht auf, da man sich die direkte Qualifikation zur Europa League sicherte. Weghorst sei Dank! 

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