Reisebericht: Ein Meet & Greet mit Luís Figo

Heute mal etwas aus der Kategorie besonders lesenswert! Dieser Tage erreichte uns ein Reisebericht unserer Users Alex R., der sich im Rahmen eines Gewinnspiels ein Meet & Greet mit Luís Figo gesichert hatte. Gemeinsam mit dem zweiten glücklichen Gewinner Erik W. traf er Mitte Oktober den ehemaligen Weltfußballer Luís Figo in Madrid und besuchte darüber hinaus ein Real-Madrid-Spiel im Santiago Bernabéu. Lies mehr über die Eindrücke und Erlebnisse der beiden!

Hala Madrid – Meet & Greet mit Luís Figo

Ich habe noch nie was gewonnen – wer kennt diesen Satz nicht und wie oft trifft das auf einen selber zu. Aber diesmal war es anders. Beim großen WM-Special Challenge-Wettbewerb von den Jungs von Football-Stars kommt es nicht nur auf Glück an, sondern auf geballtes Fachwissen, etwas Intuition und Spieler, die sich Ihren gut bezahlten Hintern aufreißen. Kurz – es macht richtig Spaß und basiert auf die realen Spielergebnisse und Spielerdaten.

Tja und irgendwie stellte ich mich nicht so blöd an und plötzlich landete eine Gewinnbenachrichtigung in meinem E-Mail-Postfach, welches von einem Meet & Greet mit Luís Figo und einem Real-Heimspiel sprach. Nach einigen wechselseitigen Mails und der Zusendung der Flugtickets saß ich dann im Flieger nach Madrid – immer noch etwas ungläubig, aber mit umso größerer Vorfreude auf diesen Event. 

Nach anfänglichen, nicht unüblichen Flughafenstress und der Bus-Irrfahrt durch die Hauptstadt Spaniens landete ich etwas durchnässt aber glücklich in der großen Hotellobby eines dieser riesigen Business-Hotels, welche so groß sind wie ein winziges Kaff in Castrop-Brauxel. Nach dem improvisierten Kleiderwechsel in einem spanischen Bistro (man möchte ja doch einen seriösen Eindruck machen) traf ich auf den zweiten Gewinner Erik W. und Cheforganisator Heissam Hartmann. Der erklärte uns den Ablauf und es stellte sich heraus, dass die Jungs von FootballStars tatsächlich nicht zu viel versprochen hatten. Kein Hetzjagd-Foto-Event in Groupie-Manier sondern ein leicht-lockeres 20-minütiges Treffen mit Mr. Coolness himself.

Und nach kurzen Pläuschen mit dem Jungs, kam er – schick, sportlich in Sonnenbrille mit Sneakern und lässig schlendernd um „Hey“ zu sagen. Luís Filipe Madeira Caeiro Figo – höchstpersönlich – in echt und vollem Umfang (welcher trotz des lang zurückliegenden Karriereendes nicht einen Zentimeter mehr geworden ist).

Da war er also – Mr. Real Madrid und FC Barcelona sowie Inter Mailand & Sporting Lissabon – der portugiesische Sunnyboy, den die meisten Schwiegermütter kannten, ob Fußballfan oder nicht. Nun traf Weltklasse auf Kreisklasse, Weltfußballer des Jahres 2001 auf Schulauswahl 1995 oder 32 Tore in der Nationalmannschaft auf ungefähr die selbe Anzahl in der Kreisoberliga.

Was fragt man solch einen Typen, wie es ist mit Zidane und Ronaldo (dem pummeligen Brasilianer) im Training vorzuführen, ein Wechsel von Barca zu Real zu überleben oder bei der WM 2006 im letzten Spiel der Karriere gegen GER den kürzeren zu ziehen oder lieber wie es ist, mit einer Modelfreundin sein Leben zu teilen, ob David Beckham treu war und Christiano Ronaldo besser ist als er in seinen besten Zeiten.
Alles blöd und dann ist man doch nervös und startet mit einem einfachen „ Hey, how are you?“. Meine Mitstreiter sind noch etwas nervöser und nach 2-minütigen „Eisbrechens“ plaudern wir über Madrid, das Leben nach der Karriere, der deutschen Bundesliga und Fake-Inhalte bei Wikipedia.

Luis ist so cool wie er aussieht und gibt sich auch jetzt als Vollprofi. Natürlich werden die obligatorischen Fotos geschossen und man versucht krampfhaft mindestens genauso lässig zu wirken, wie dieser nie alternde, portugiesische Superstar.

Nach tollen 20 bis 30 Minuten verabschiedet sich der gute Mann und erzählt noch von seinem morgigen Golfspiel (was man halt so macht an einem Sonntag in Madrid) und wünscht uns viel Spaß beim Spiel von Real gegen Levante.
Tolles Erlebnis, unvergesslicher Moment und ein Autogramm für die Freundin. Check!

Dann ging es ab mit der U-Bahn in das historische Altviertel von Madrid. Und siehe da – eine tatsächlich wunderschöne Stadt mit dem typischen spanischen Flair und einer Menge historischer Bauwerke und kulinarischen Spezialitäten. Trotz Dauernieseln verbringe ich locker 5h beim Schlendern und Anschauen in der Stadt des CL-Siegers. Es geht vorbei an Staatsgebäude, urigen Cafe’s, engen Gassen und dem obligatorischen Real-Fanshop. Aber Vorsicht, solltet ihr hier eure Frau einen Wochenend-Trip vorschlagen, lasst eure Kreditkarte lieber im Flughafenterminal. Das ist zum einen sehr leicht und zum zweiten im Nachhinein sehr clever.

Madrid hat mehr Schuhläden als Real-Anhänger ins Bernabéu passen. Apropos Bernabéu – das erlaufe ich am nächsten Spieltags Vormittag. Mitten in der Innenstadt – bei einem Gang an den höchsten Gebäuden vorbei – steht es mir nicht dir nicht und türmt sich in all seiner Herrlichkeit vor einem auf. Absoluter Mythos und Heimstätte von den Galacticos bzw. den Königlichen aus Madrid.

Dann die nächste tolle Überraschung der Football-Stars – VIP-Karten für das Santiago Bernabéu.

Nach einem sehr geordneten, ohne Alkohol und Vorabstimmung ruhigen Einlassvorgang, befinden wir uns in den Katakomben mit Schoko-Brunnen und Serrano-Schinken-Häppchen wieder. UND – 5 Toiletten die man sich mit nur max. 30 Leuten teilen muss. Very Important Person fetzt da schon.

Und dann geht es auch schon los. Ein Tunnel und plötzlich steht man inmitten der Heimstätte von absoluten Superstars wie Kroos, Bale oder Sergio Ramos. Die alte Heimstätte von einem gewissen Figo, Zidane, Roberto Carlos, C, Ronaldo oder di Stefano. Hintern dem Real-Tor machen die komplett in weiß gekleideten „Madristas“ Stimmung. Hala Madrid ertönt aus dem Lautsprechern und das ganze Stadion grölt euphorisch mit. Der Rest erstaunt vor Ehrfurcht so wie ich auch, der kurz mit einer ordentlichen Portion Erpelparka nach Luft ringt.

Und die Plätze – 6. Reihe! Ich überlege kurz Asensio zuzurufen, er solle auf dieser Seite anfangen und Marcelo einen Klaps mitzugeben – so nah sitzen wir am Spielfeldrand.

Der Rest erstaunt vor Ehrfurcht so wie ich auch, der kurz mit einer ordentlichen Portion Erpelparka nach Luft ringt. Und die Plätze – 6. Reihe! Ich überlege kurz Asensio zu zurufen, er solle auf dieser Seite anfangen und Marcelo einen Klaps mitzugeben – so nah sitzen wir am Spielfeldrand.

Und dann. 17 Minuten später nach zwei Patzern von Varane steht es 2:0 für Levante, die Mannschaft mit den doch so unbekannten Spielern. Madrid drückt und hat gefühlte 90% Ballbesitz – aber bis auf 2 aberkannte Tore, dank des auch in spanisch installierten Videobeweises und 3x Pfosten oder Latte, springt nichts weiter raus für die Königlichen, die mit einem Pfeifkonzert in die Kabine geschickt werden. 

Und wir – gehen natürlich ein Bier trinken und genehmigen uns eines dieser leckeren Gebäck-Dinger, die man sich halt so gönnt im VIP-Bereich zur Halbzeitpause. Anschließend folgte der obligatorische Foto-Contest neben dem CL-Pokal (keine Ahnung, ob das der echte war, schließlich haben die ja so viele gewonnen, sodass in jeder U-Bahnstation einer platziert werden könnte). 

Herausforderung dabei: Man versucht vor allem nicht so „normal und auffällig“ neben den ganzen Botox– und Influence-Weibchen zu wirken, welche sich dann doch ärgerlicherweise ein Selfie in der 89. Minute beim Stand von 1:2 genehmigen und das Blickfeld auf Gareth Bale verdecken.

Nach einem Traumtor von Marcelo und zwei weiteren aberkannten Toren ist das Spiel aus. Eine Niederlage von Real im Bernabéu – keine Ahnung aber auch irgendwie was Historisches. Aber ganz ehrlich – die Sonne scheint und ich bekomme mein Dauergrinsen nicht mehr aus dem Gesicht – denn hey, das war ein unvergessliches Erlebnis und ein geniales Wochenende und wird noch lang bis ewig in meiner Erinnerung bleiben.

Danke den Jungs von Football-Stars. Es war ein Traum und Leute! – versucht es auch einmal. App herunterladen, Challenge starten und die Spieler aufstellen, die am meisten gefoult werden, die meisten Fehlpässe spielen oder das Team mit begrenzten Budget aufstellen. Oder ihr stellt Euer Team im Manager zusammen. Macht irre Spaß und manchmal bringt es einem einem Fußballfan-Traum näher.

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